Edel-Burger mit Reh, Preiselbeeren, Birnen und Rotkrautsalat

Ihr mögt Burger, wollt aber auch mal etwas Edles auf dem Grillrost haben? Nichts einfach als das! Ein Hamburger mit Reh hat man nicht jeden Tag auf dem Teller und die ganzen Fastfood-Ketten können hier nicht annähernd mithalten. Wenn ihr wissen wollt, wie wir diesen edlen Burger mit Reh, Preiselbeeren und karamellisierten Birnen zubereiten, solltet ihr auf jeden Fall weiterlesen.

Da wir in einer recht wildreichen Gegend wohnen ist es relativ einfach, an Wild wie Reh, Damwild oder Wildschwein zu gelangen. Auch in eurer Gegend werdet ihr sicher einen Jäger oder einen Händler finden, der euch mit frischem Wild versorgen kann. Die Frische ist sehr wichtig, denn der typische, strenge Hautgout-Geschmack hat beim Wild nichts mehr zu suchen! Das früher geschätzte Aroma ist nichts weiter als Fäulnis durch mangelnde Kühlung und wurde früher sogar absichtlich herbei geführt, indem das Wild tagelang in der Decke aufgehängt wurde. So etwas ist nicht nur unappetitlich, sondern auch unhygienisch. Für unseren Burger brauchen wir frisches Reh, bei dem die Kühlkette nicht unterbrochen wurde.

Reh-Burger im Zusammenbau

Ein edler Burger mit einem Reh-Patty beim Zusammensetzen.

Zu unserem Reh-Patty gibt es natürlich auch ein paar andere Zutaten, als man von anderen Hamburgern vielleicht gewohnt ist. Wer will schon einen solchen Burger durch ordinäre Barbecuesauce misshandeln? Stattdessen verwenden wir Preiselbeeren, karamellisierte Birnen und einen leichten Rotkrautsalat. Diese Kombination passt hervorragend zum Reh und schmeckt einfach traumhaft lecker.

Da das Reh ein wenig zu mager ist, geben wir noch ein wenig fetten Speck mit dazu. Damit das Patty besser zusammenhält, kommen noch ein Ei und ein paar Semmelbrösel dazu. Das ist zwar nicht ganz optimal, aber besser als ein zerfallendes Patty auf dem Burger ist es allemal.

Reh-Burger mit Preiselbeeren, Birnen und Rotkraut

Ein leckerer Burger mit einem Reh-Patty, Preiselbeeren, Birnen und Rotkrautsalat.

Für das Bild haben wir testweise mal ein paar selbst gemachte Bagels probiert. Wir müssen aber sagen, unsere Burger Buns gefallen uns deutlich besser. Welche Buns ihr verwendet, bleibt natürlich euch selbst überlassen. Wir sind aber der Meinung, dass ein so edles Patty mit Reh auch ein perfektes Bun verdient hat.

Hinweise

  • Statt Reh könnt ihr auch gern Damwild verwenden. Achtet aber bitte immer darauf, dass ihr frisches Fleisch verwendet. Das früher so beliebte Hautgout-Aroma würde den Geschmack des Burgers vollkommen verderben.
  • Bei der Verarbeitung von Wild solltet ihr besonders auf Hygiene achten. Benutzte Schneidebretter, Messer usw. sollten sofort gründlich abgewaschen werden, bevor sie mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen.
  • Übrig gebliebenen Rotkrautsalat könnt ihr gut als kleine Beilage servieren. Dieser Salat schmeckt auch so wirklich toll. Verwendet aber bitte keinen Rotkohl aus dem Glas, sondern ausschließlich frischen Kohl!
  • Wer mag, kann in die Patty auch etwas fein gehackten Rosmarin geben. Auch eine kleine (!) Prise Chili kann gern verwendet werden. Denkt aber immer daran, den edlen Geschmack vom Reh nicht mit zu kräftigen Aromen oder zu viel Schärfe zu erschlagen!
Mögt ihr Wild und ganz besonders Reh auch so gern wie wir? Dann probiert doch einfach einmal diesen edlen Burger aus und schreibt uns, wie er euch gefallen hat! Wie immer freuen wir uns auf eure Fragen, Anregungen und Kommentare! Natürlich sind wir auch immer an neuen Burger-Ideen interessiert. Verlinkt doch mal eure besten Burger in den Kommentaren! Wir würden uns sehr freuen, von euch ein paar Anregungen zu bekommen.
Gut Glut!
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6 Kommentare auf "Edel-Burger mit Reh, Preiselbeeren, Birnen und Rotkrautsalat"

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Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Gast
Martin
1 Jahr 8 Monate her

Sehr stimmiger Burger. Und nebenbei noch ein Fremdwort gelernt: „Hautgout“. Danke!

Gast
Jens
1 Jahr 8 Monate her

Richtig toller Burger.

Macht direkt Lust den Fleischwolf rauszuholen und loszulegen. Den Tipp mit dem Rosmarin halte ich für goldwert. Gibt nochmal das gewisse extra was den Burger von 99% auf 100% bringt. Wirklich gelungen!

Gruß
Jens

Gast
Karsten
1 Jahr 1 Monat her

Die Burger klingen wirklich gut! Was für eine außergewöhnliche Idee! Die merke ich mir mal - ist eine super Idee für das Weihnachtsessen, was meine Freundin und ich dieses Jahr für unsere Freunde planen. Danke für das geniale Rezept!

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