Saucen im Test - Bull’s Eye Hot Chili und Bull’s Eye Dark Beer
Die beiden Testkandidaten von Bull’s Eye
Der Testablauf
Wie gewohnt, haben wir auch dieses Mal zunächst die Konsistenz, den Geruch und den puren Geschmack der Saucen untersucht. Anschließend ging es dann an die Verkostung mit einem Rindersteak, das nur wenig gewürzt wurde.
Beide Bull’s Eye Saucen wurden mit einem Steak getestet
Bull’s Eye Hot Chili BBQ-Sauce
Diese Sauce kommt, entgegen der bisherigen Aufmachung von Bull’s Eye, in einer Glasflasche mit 235 ml Inhalt. Ihre Konsistenz ist ein wenig dickflüssiger als Ketchup.
Der Name dieser Sauce lässt auf eine scharfe Hot Sauce schließen. Aber keine Angst: die Bull’s Eye Hot Chili BBQ Sauce ist wesentlich milder, als ihr Name vermuten lässt. Angepasst an den Massengeschmack darf man hier keine große Schärfe erwarten. Mit einem Chili-Anteil von rund 1% und ohne die Zugabe von Extrakten, auf die glücklicherweise verzichtet wurde, kann man nicht mehr erwarten. Wir würden die Schärfe mit ungefähr 2/10 einordnen.
Neben der leichten Schärfe tritt die fruchtige Süße der Tomaten deutlich in den Vordergrund. Das Raucharoma, das man bei einer Barbecue-Sauce meist erwartet, tritt dabei leicht in den Hintergrund. Ideal also für Gerichte aus dem Smoker, die selbst schon eine Rauchnote mitbringen.
Bull’s Eye Dark Beer BBQ-Sauce
Auch die Dark Beer Sauce von Bull’s Eye wird in einer 235 ml Glasflasche geliefert. Die Konsistenz ist, ähnlich der Hot Chili Sauce, etwas dickflüssiger als Ketchup.
Bei der Dark Beer BBQ-Sauce merkt man sofort ein malziges Aroma vom verwendeten Dunkelbier. Auch wenn davon nur rund 8% enthalten sind, tritt das Aroma neben der Süße der Tomaten, deutlich in den Vordergrund. Für Bierliebhaber eigentlich optimal zum Steak. Das Raucharoma ist bei der Dark Beer BBQ-Sauce deutlich ausgeprägter als bei der Hot Chili BBQ-Sauce. Dennoch drängt es sich nicht in den Vordergrund.
Unser Fazit
Beide Saucen sind durchaus zu empfehlen. Wer es gern etwas schärfer mag, greift zur Bull’s Eye Hot Chili BBQ-Sauce, wer das Malzaroma von Dunkelbier bevorzugt, greift zur Dark Beer BBQ-Sauce. Auch die anderen Saucen aus dem Bull’s Eye Sortiment sind natürlich weiterhin erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Gut Glut!
Die Idee hinter diesen zwei Saucen finde ich toll. Stelle ich mir richtig lecker vor. Richtig toll sind die aber wohl nur wenn man sie selber kocht. Ist bei Ketchup ja auch so. Geht nix über selber gemachtes.
Die Schärfe ist bei den Saucen ja immer zu vernachlässigen. Einzig die Hot Mamas, Painmaker und wie sie alle heißen halten da ihr Versprechen und brennen auch wirklich ein paar mal 😀
Danke, jetzt habe ich Hunger 😉
Gruß Tom
Auch die Hot Mamas und Painmaker sind als echte Hot Sauces noch zu vernachlässigen. Dafür kommen sie aber ohne Extrakt aus, was mir persönlich viel wichtiger ist. Wenn wir es mal richtig scharf wollen, haben wir ja unsere eigenen Chilis. Unter anderem auch Bhut Jolokia und Trinidad Scorpion Butch T, da bleibt kein Auge trocken. 😉
Die besten Saucen sind aber wirklich immer selbst gekochte. Da weiß man, dass keine Geschmacksverstärker und Farbstoffe nötig sind.
Also mit reicht die “Yellow Habanero” von Hot Mamas von der schärfe aus. Wenn man die direkt zum Würstle eintunken nimmt brennt die genug. Alles andere wär selbst mir zu pervers. Aber was red ich, bin hier ja bei den Fire Eaters 😉
Für “Normalsterbliche” sind die Hot Mamas auf jeden Fall schon eine ordentliche Ansage. Vor allem schmeckt man da noch die Zutaten, im Gegensatz zu manch anderer Hot Sauce. Die sind dann oft nur bitter durch das Extrakt bevor die brutale Schärfe einsetzt.
Am Liebsten verwenden wir aber generell Chilis aus eigenem Anbau. Da wissen wir, dass da keine Chemie im Spiel war und die meisten Sorten sind, sogar als Pulver, noch schön aromatisch.